Wie alles begann

Als wir die Resthofstelle in Hellingst fanden, zogen wir zunächst als Familie mit zwei Söhnen dort hin.
Wir als Paar hatten den gemeinsamen Traum (nachdem wir beide im Ruhrgebiet aufwuchsen), auf dem Land Wurzeln zu schlagen.
Nach und nach, mit viel Idealismus und Eigenleistungen, bauten wir uns erst den Wohnraum den wir brauchten

und nebenbei schufen wir einige Tiere an.

Die Kinder bekamen ein Pony, dann folgten Schafe, Hühner und Kaninchen für die Fleisch-,Milch- und Eierproduktion.
Auch entstand ein kleiner Garten für das Familiengemüse.

 

Ralf verdiente das Geld als Informatiker und ich bastelte an unserem Landleben.

Die Freunde der Söhne übernachteten bei uns, blieben immer länger und fanden es toll wie wir lebten.

So entstand die Idee, mehr Kindern den Aufenthalt auf der Farm zu ermöglichen.

Wir bauten Duschen und WC in Teilen des Stalls und stellten Zelte auf die Wiese, da wir daran dachten

nur in den Sommerferien Kinder aufzunehmen.


Doch dann stand plötzlich ein junger Lehrer vor der Tür, der sagte er hätte von uns gehört

und ob er mit seiner Schulklasse mal zu uns kommen könnte.
Die Klasse hätte keinen Zusammenhalt und er könnte sich vorstellen das eine Freizeit auf dem

Bauernhof den Klassenzusammenhalt verbessert.
Gute Idee dachten wir, aber ausserhalb der wenigen schönen Sommertage eine ganze Schulklasse

in Zelten, konnten wir uns nicht vorstellen.

Also haben wir kurzer Hand den ehemaligen Kuhstall in einen 80qm großen Schlafraum umgewandelt.

Mit schönen Vorhängen unterteilt, auf eigenen Luftmatratzen und Schlafsäcken schliefen die Kinder immer sehr schnell ein.

 

Das Gefühl keiner ist alleine, wir gehören zusammen, wir sind eine Gemeinschaft, machte sich über Nacht breit.

Wir trauten den Kindern zu, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen. Wir kochten und arbeiteten zusammen.

Die Kinder genossen es das Gelände für eigene Aktivitäten zu nutzen. Alle haben in den Tagen tolle Erfahrungen gemacht.
Unsere erste Klasse ist mit dem neuen Gefühl 
Wir sind eine Klasse, jeder Einzelne ist wichtig,

viele Dinge kann man nur zusammen schaffen und wir haben einen tollen Lehrer“ nach Hause gegangen.

 

                     Das war der Anfang.
                 Eine neue Tür hat sich aufgetan – Wir gingen durch.

 

Nach diesem Projekt, ging es mit noch mehr Umbaumaßnahmen weiter.

Es entstand eine große Ferienwohnung, ein gemütliches Appartement und ein umgebauter Bauwagen.

Denn nicht nur Schulklassen und Kindergärten wollten bei uns Zeit verbringen, sondern auch Familien die in den Ferien

auch gerne mal zwei Wochen blieben. Durch die voll ausgestatteten Ferienwohnungen, konnten die Gäste sich nun

selbst versorgen und hatten ihre Privatsphäre.

 

In den letzten Jahren ist eine Werkstatt zum Filzen, Basteln und Ton brennen, ein großer Heuboden zum toben, ein Spielplatz,

ein Ententeich und ein riesiger Garten entstanden. Außerdem kamen immer mehr Tiere dazu.

 

Manuela Dietrich

Animal Farm

Zur Els 6

27729 Holste

Telefon :

04748-7152

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